Auswirkungsmanagement der STORAG ETZEL: Erste Maßnahmen wurden umgesetzt

Straße "Am Kalbsschloot" wurde höhergelegt / Pumpleistung am Schöpfwerk Kalbsschloot ist erhöht worden / Vorplanung weiterer Maßnahmen an der Schiffsbalje läuft

Friedeburg-Etzel
Bereich der Gemeindestraße "Am Kalbsschloot", der als eine Maßnahme im Auswirkungsmanagement höhergelegt wurde

Bereich der Gemeindestraße "Am Kalbsschloot", der als eine Maßnahme im Auswirkungsmanagement höhergelegt wurde

Dieselbe Straße vor der Höherlegung im Sommer 2020

Dieselbe Straße vor der Höherlegung im Sommer 2020

STORAG ETZEL hat seit Herbst 2020 im Bereich des Vorfluters "Kalbsschloot" erste Maßnahmen im Auswirkungsmanagement durchgeführt.

Unter anderem wurde dazu in Abstimmung mit den betroffenen Trägern öffentlicher Belange die Straße "Am Kalbsschloot" abschnittsweise höhergelegt. Die Bauarbeiten konnten witterungsbedingt erst jetzt abgeschlossen werden. Zudem wurde bereits Ende November die Pumpleistung des Schöpfwerkes der Sielacht Bockhorn-Friedeburg vom Kalbsschloot in das Friedeburger Tief auf nahezu das Doppelte erhöht. 

Die Abstimmung der Vorplanung weiterer Maßnahmen an der „Schiffsbalje“ in Richtung Friedburger Tief erfolgt derzeit mit den Trägern öffentlicher Belange wie auch mit Grundstückseigentümern und Landnutzern. In den nächsten Wochen starten im Bereich des Vorfluters erste Baugrunduntersuchungen, um die Anlage einer Verwallung des Gewässers zum Hochwasserschutz vorzubereiten.    

Die bereits umgesetzten und zukünftigen Maßnahmen im Auswirkungsmanagement zielen darauf ab, Überschwemmungsereignisse im Kavernenfeld Nord – die durch winterliche Hochwasserlagen auftreten können – zukünftig zu vermeiden. Die wasserbaulichen Maßnahmen am Kalbsschloot und an der Schiffsbalje verbessern die Situation vor Ort für die nächsten 15 bis 20 Jahre. Die Kosten im Auswirkungsmanagement zur Beherrschung der Senkungswirkungen aus dem Kavernenbau und -betrieb werden von STORAG ETZEL übernommen.