Februar-Hochwasser im Kavernenfeld Nord hat keine Auswirkungen auf den sicheren Betrieb

Friedeburg-Etzel
Der Kalbschloot im Nordfeld der Kavernenanlage Etzel

Der Kalbschloot im Nordfeld der Kavernenanlage Etzel

Die außergewöhnliche Wetterlage mit wiederholten Sturmfluten und Starkregen in den vergangenen Tagen hat im Nordfeld der Kavernenanlage zu hohen Wasserständen in Gräben und Vorflutern geführt. Die großen Niederschlagsmengen und eingeschränkte Entwässerungsmöglichkeiten über das Dangaster Siel in die Jade führten zu Hochwasserständen im Friedeburger Tief und zu einem Rückstau in der Schiffsbalje.

Durch diese Hochwassersituation traten Gewässer vielerorts über die Ufer, das Wasser von den Flächen konnte nicht mehr abgeführt werden. Dieses Phänomen ist bei besonderen Wetterlagen, bei Sturm und Starkregenereignissen insbesondere in den Wintermonaten, in der Region seit vielen Jahren bekannt.

Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Senkungen im Kavernenfeld, gilt dem Hochwasserschutz im Auswirkungsmanagement der STORAG ETZEL besonderes Augenmerk. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits erste Maßnahmen zur Wasserhaltung im Nordfeld in Abstimmung mit den zuständigen Behörden und der Sielacht umgesetzt wurden, soll die ab Sommer 2022 geplante Verwallung der Schiffsbalje im Zentralbereich der Senkung zukünftig dafür sorgen, dass Überschwemmungen durch Hochwasser im Gewässer verhindert werden.

Im Übrigen sind alle Betriebsbereiche des Speichers, so auch die Kavernen- und Verteilerplätze im Nordfeld, durch eine hohe Eigensicherheit gekennzeichnet (z.B. geschlossene Systeme, automatische Sicherheitsabschaltung). Betriebszustände werden ständig durch Messeinrichtungen fernüberwacht und regelmäßig durch Betriebspersonal kontrolliert. Selbst wenn ein Kavernenplatz durch ein Starkregenereignis zeitweise überschwemmt wird, gehen dadurch keine Umweltbelastungen oder Risiken von den Betriebsanlagen aus.

Das LBEG ist über die Auswirkungen aufgrund der aktuellen Wetterereignisse und die sichere Vorort-Situation informiert.